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Getriebewellen mit Turbinen statt Druckluft kugelstrahlen

Bild: Rösler
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Das Verdichtungsstrahlen von Getriebeteilen erfolgt in der Automobilindustrie klassischerweise mit Druckluftstrahlanlagen. Für einen französischen Autobauer konzipierte Rösler nun eine Verdichtungsstrahlanlage, bei der das Strahlmittel durch Turbinen beschleunigt wird.

Mit der von Rösler konzipierten Anlage wurde nicht nur eine Energieeinsparung von 30 Prozent realisiert, sondern die Strahlkapazität um rund 50 Prozent erhöht. Letzteres ermöglicht, dass die vorgegebene Durchsatzmenge von 240 Teilen pro Stunde prozesssicher in einer Anlage bearbeitet werden kann. Weitere Vorzüge der Anlage sind ihr Strahlbildregler, in dem bis zu 30 teilespezifische Strahlprogramme hinterlegt werden können. Für einen optimalen Verschleissschutz sorgt, neben der Fertigung der Turbinen aus speziell entwickelten, hochfesten Legierungen, die gegenüber konventionellen eine bis zu 16-fach längere Standzeit ermöglichen, die Ausführung der Anlage. Sie besteht aus Manganstahl und verfügt im Hotspot-Bereich über hochverschleissfeste, austauschbare Schutzplatten aus gehärtetem Werkzeugstahl und in den umliegenden Strahlbereichen aus Manganstahl.