Tox Pressotechnik bietet für jede Anwendung den passenden Presskraft-Antrieb

Kompromisslose Blechverarbeitung

Der Aufbau des Tox-Kraftpakets. Bilder: Tox Presseotechnik
Die Pneumatikpresse Tox-FinePress PFHL.
Ein Pneumohydraulik-Aggregat mit einem Übersetzer X-ES und zwei Tox-Hydraulikzylindern HZL.
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Mit den vier Antriebsarten Pneumohydraulik, Elektromechanik, Pneumatik und Hydraulik bietet Tox Pressotechnik energie- und bearbeitungseffiziente Lösungen für jeden Anwendungsfall.

Mit der Entwicklung des Tox-Kraftpakets etablierte das Technologie-Unternehmen Ende der 70er Jahre das Prinzip der Pneumohydraulik bei industriell und universell einsetzbaren Antriebseinheiten für kombinierte Weg-/Kraft-Operationen. Heute gibt es ein breites Programm an Standard- und Sonderausführungen, die in allen Bereichen der produzierenden und montierenden Industrien zum Einsatz kommen. Mit den Baureihen line-Q und line-X werden Presskraftbereiche von 10 bis 1700 kN abgedeckt, wobei sich die Anwendungen von der Blechbearbeitung über das Einpressen von Montage- und Funktionselementen oder dem Stanzen von Verpackungen bis hin zum Einsatz in der Lebensmittelindustrie erstrecken.

Im Zeitraum von fast 40 Jahren wurden von den Antriebszylindern Tox-Kraftpaket mehr als 150000 Einheiten produziert und weltweit installiert. Die Vorteile der pneumohydraulischen Antriebstechnik liegen im vergleichsweise einfachen Aufbau der kompakten und extrem robusten Zylindersysteme, der einfachen (An-)Steuerung, dem geringen Energieeinsatz bei sehr hoher Leistungsdichte und der Zuverlässigkeit über Millionen Arbeitshübe.

Tausende Konfigurationsmöglichkeiten

Die Antriebszylinder zeichnen sich durch einen geschlossenen Öl- und Arbeitskreislauf aus. Betrieben werden sie durch die ohnehin vorhandene Druckluft und nicht über ein Hydraulikaggregat. Sie lassen sich leicht in Konstruktionen integrieren, sind einfach zu installieren, benötigen nur minimale Wartung, können je nach Bedarf mit sehr hohen Hubfrequenzen arbeiten und funktionieren betriebssicher. Mittels optionalem Zubehör hinsichtlich den Eigenparametern (Druck, Hub) sowie den relevanten Ergebnisparametern (Kraft, Weg, Positionen) sind sie leicht zu überwachen und nachzusteuern. Die beiden Baureihen ergeben, gerechnet ohne Aufbauvarianten, bereits ein Spektrum von rund 5000 Ausführungen, sodass für buchstäblich jeden denkbaren Anwendungsfall auch der ideale Presskraftantrieb zur Verfügung gestellt werden kann.

Antriebssystem Tox-ElectricDrive

Die zunehmenden Anforderungen aus der Serienproduktion, beispielsweise aus der Automobilindustrie, führten zur Entwicklung elektromechanischer Servoantriebe der Baureihe Tox-ElectricDrive. Ausgehend von einer fortschreitenden Elektrifizierung in den Produktionsbetrieben sowie den Forderungen nach belegbarer Prozesssicherheit, gilt es die Kraft-/Weg-Operationen für Presskraft-Antriebe feinfühlig zu regeln und zu steuern, um reproduzierbare Prozessabläufe darzustellen. Die Elektromechanik bietet dafür ideale Voraussetzungen, denn über die E-Motoren und deren Stromversorgung/Servocontroller plus die Software sind nun die Schnittstellen klar zu definieren und damit ist die Einbindung in übergeordnete Steuerungs-, Qualitätssicherungs- und Kommunikationsnetzwerke gewährleistet.

Die Antriebe Tox-ElectricDrive gibt es in der Standard-Bauform EPMS, der Kompaktversion EPMK (optional auch mit Sicherheitsbremse) und EPMR (ausgelegt als kurz bauende Roboterzangen-Antriebe). Neu sind die Baureihen EQ-K und EX-K (jeweils mit oder ohne Sicherheitsbremse), EX-F (bis zu 800 mm/s schnell) und EPMR 500 + 700 (speziell ausgelegt für Clinch-/Niet-Operationen). Der mechanische Teil des Antriebs basiert je nach Bauweise und Leistung auf einer Kugelumlaufspindel beziehungsweise einer Planetengewindespindel und ist über einen Riementrieb und ein Getriebe mit dem Servomotor gekoppelt. Die elektromechanischen Antriebe Tox-ElectricDrive gibt es im Kraftbereich von 2 bis 100 kN (EQ-K) beziehungsweise von 10 bis 200 kN (EX-K) oder auch mit Presskräften bis 1000 kN (EPMK). Je nach Auslegung finden sie als Pressen-, Maschinen- oder Zangenantriebe Verwendung.

Pneumatik- oder Hydraulikantriebe

Die pneumatischen Antriebe sind für die jeweiligen Anforderungen entsprechend konzipiert und ausgelegt. Aus diesem Grund weisen die Tischpressen Tox-FinePress vom Typ PFHL pneumatische Antriebe auf und selbiges gilt für die kombinierte Spann- und Bearbeitungseinheit Tox-KraftKurver, mit der in einem Arbeitshub beispielsweise zwei Blechteile fixiert und zusammengespannt sowie gestanzt werden. Als nach wie vor relevante Antriebsalternative sind auch Hydraulikzylinder im Lieferprogramm von Tox Pressotechnik enthalten. Diese sind einzeln erhältlich oder integriert in Tox-KT-Systemen.

Oftmals ist es technisch von Vorteil, etwa bei sehr engen Bauräumen oder aufgrund baulicher Gegebenheiten, für einen benötigten hydraulischen Antrieb eine getrennte Anordnung von Arbeitsteil (Zylinder) und Aggregat zu wählen. Mit dem Tox-KT-System bietet Tox Pressotechnik praxisgerechte Lösungen, bei denen der Zylinder und das Aggregat getrennt voneinander zu installieren sind und trotzdem die volle Leistung und Arbeitsdynamik verfügbar ist.