Mensch und Maschine profitieren vom richtigen Kühlschmierstoff

Nachhaltige Lösung auf pflanzlicher Basis

Das neue Kühlschmiermittel Vasco 7000 zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und eine gute Verträglichkeit für Mensch und Maschine aus. Bild: Blaser Swisslube AG
Die Kernkompetenz der Mollet AG ist die kundenspezifische Herstellung von medizintechnischen Instrumenten und Implantaten, sowie der Fertigung mechanischer Teile im Bereich der Präzisionsmechanik. Bild: Blaser Swisslube AG
Blaser Swisslube AG /

Die Mollet Präzisionsmechanik AG kämpfte mit einem Kühlschmierstoff, der bei Mitarbeitern für Hautirritationen sorgte und eine unbefriedigende Standzeit aufwies. Die Kontaktaufnahme mit Blaser Swisslube war der Beginn eines neuen Kapitels.

Mit knapp 20 Mitarbeitern setzt die Mollet Präzisionsmechanik AG alles daran, die hohen Bedürfnisse und Ansprüche ihrer Kunden vollumfänglich zu erfüllen. Das Schweizer Familienunternehmen mit Sitz in Lengnau, Kanton Bern, spezialisiert sich auf die kundenspezifische Herstellung von medizintechnischen Instrumenten sowie die Fertigung von hochbelasteten Werkstücken im Bereich der Hochdruck- und Lasertechnik. Vorwiegend aus Medizinal-Chromstahl werden chirurgische Instrumente mit verschiedensten Technologien hergestellt. Diese Instrumente finden Einsatz in den Bereichen von externen Fixatoren, Positionierlehren sowie Rekonstruktions- und Biegesystemen. Die Produktionsverantwortlichen der Mollet AG standen vor Problemen mit dem im Betrieb befindlichen Kühlschmierstoff: Vor allem bereiteten Hautirritationen der Mitarbeiter Kopfzerbrechen. «Diese Hautreizungen zu eliminieren und darüber hinaus bedeutend längere Emulsionsstandzeiten zu erreichen – das waren unsere Hauptziele», erklärt Marcel Mollet, CEO des Unternehmens. Schon länger bestand Kontakt zu Blaser Swisslube, 2016 wurde dieser dann intensiviert: «Wir haben den Kontakt mit den Blaser-Fachleuten gesucht, um der Kühlschmierstoff-Problematik auf den Grund zu gehen», erinnert sich CTO Daniel Moll

An allen Rädchen wird gedreht

Unter der Leitung von Blaser-Anwendungstechniker Martin Haas und in enger Zusammenarbeit mit den Experten der Mollet AG wurden alle Parameter durchbesprochen und dann mit einer umfassenden Analyse begonnen. Bei welchen Maschinen treten die grössten Probleme auf? Welche Materialien verursachen in der Bearbeitung die meisten Schwierigkeiten? Welche Werkzeuge werden verwendet und wie ist die Werkzeugstandzeit einzuschätzen? Wie ist die Qualität des verwendeten Wassers? Welche Eigenschaften muss der optimale Kühlschmierstoff mitbringen?

Flüssiges Werkzeug

«Die Analysephase war sehr intensiv. Wir haben jeden Stein umgedreht, an allen Rädchen gedreht», sagt Martin Haas. Unter Berücksichtigung aller Faktoren kann die Auswahl des richtigen Kühlschmierstoffes das immens wichtige letzte Puzzleteil sein. Das so genannte flüssige Werkzeug kann dafür sorgen, dass alles ineinandergreift und die Produktivität erheblich erhöht wird. Nach der eingehenden Analyse und aufgrund seiner langjährigen Erfahrung schlug Anwendungstechniker Martin Haas den Einsatz des Kühlschmierstoffes Vasco 7000 vor. «Vasco 7000 zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und eine gute Verträglichkeit für Mensch und Maschine aus. Der Kühlschmierstoff basiert auf pflanzlichem Öl und damit auf nachwachsenden Rohstoffen», erklärt Haas. Vasco 7000 ist ein Hochleistungs-Produkt, das sich hervorragend für schwer zerspanbare Materialien und für anspruchsvolle Fertigungsprozesse in der Medizintechnik eignet. Die natürliche Polarität der Ölmoleküle sorgt für herausragende Leistungsfähigkeit, der kompakte Schmierfilm macht den Kühlschmierstoff hochdruck- und temperaturstabil. Die Vasco-Produktlinie wird speziell für hochfeste und zähe Stähle sowie die Titanbearbeitung empfohlen.

Erfolgreiche Testphase

Im August 2016 wurde eine erste Anlage mit Vasco 7000 befüllt – der Beginn einer mehrwöchigen Testphase. Marcel Mollet: «Während der Testphase konnten wir die Performance des Kühlschmierstoffes auf Herz und Nieren prüfen. Für unsere Entscheidungsfindung war das sehr wichtig.» Schon bald war klar, dass der neu ausgewählte Kühlschmierstoff ideal zu den Produktionsprozessen der Mollet AG passte: Als augenscheinlich wurde, dass die Lösung hautverträglich war und auch über eine bedeutend längere Standzeit verfügte, wurden im Februar 2017 alle Anlagen befüllt.

Herausragende Ergebnisse

Mittlerweile ist der Kühlschmierstoff seit einem Jahr problemlos im Einsatz. «Das heisst, dass die Kühlschmierstoff-Standzeit ganz entscheidend erhöht werden konnte. Dadurch konnten wir auch die Kühlschmierstoffkosten senken», berichtet Daniel Mollet. Die Hautirritationen gehören endgültig der Vergangenheit an. Daniel Mollet abschliessend: «Dank der Kühlschmierstoffumstellung konnte die Arbeitssicherheit in der Produktionshalle massiv verbessert werden.» Auch in Zukunft wollen die Mollet Präzisionsmechanik AG und Blaser Swisslube die Produktionsprozesse durchleuchten und nachhaltig optimieren.

Blaser Swisslube ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Schmierstoffbranche. Das 1936 gegründete unabhängige Schweizer Familienunternehmen wuchs von einem regionalen Kleinbetrieb zu einem Global Player mit weltweit 600 Mitarbeitern. Mit eigenen Tochtergesellschaften und Vertretungen ist Blaser Swisslube in rund 60 Ländern nahe beim Kunden. Blaser Swisslube entwickelt, produziert und verkauft qualitativ hochwertige Kühlschmierstoffe.